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Die Energieeinsparverordnung (EnEV)

 

Die EnEV ist Teil des deutschen Wirtschaftsverwaltungsrechtes. Sie ist ein wichtiges Instrument der Energie- und Klimaschutzpolitik. Es soll dadurch ein nahezu klimaneutraler Gebäudebestand bis zum Jahr 2050 erreicht werden. Die Energieeinsparungsverordnung löste die Wärmeschutzverordnung (WSchV) und die Heizungsanlagenverordnung (HeizAnlV) ab und fasste sie zusammen.

Die erste Fassung trat am 1. Februar 2002 und die zweite Fassung 2004 in Kraft. Um die Richtlinie 2002/91/EG über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden umzusetzen, wurde eine Neufassung erstellt, die ab dem 1. Oktober 2007 gültig war. Sie beinhaltet die Bilanzierung der Anlagentechnik, wobei die entstehenden Wärmeverluste bei Erzeugung, Verteilung, Speicherung und Übergabe von Wärme entstehen. Somit wird die an der Gebäudegrenze ausschlaggebende Endenergie bewertet.

Die zweite wesentliche Neuerung ist die Einführung eines Primärenergiefaktors. So werden die Energieträger nach Ihrer Erzeugung, Transportbedarf und Bereitstellung unterschiedlich bewertet. Erneuerbare Energieträger sowie Kraftwärmekopplung (KWK) werden dabei besonders günstig bewertet, während Strom aufgrund der hohen Erzeugungsverluste ungünstiger bewertet wird.

Die Hauptanforderung der EnEV an Gebäude orientiert sich am Primärenergiebedarf. Durch die Einbeziehung des Primärenergiefaktors kann weniger günstige Anlagentechnik in gewissem Maße mit gutem Wärmeschutz und schlechter Wärmeschutz mit guter Anlagentechnik kombiniert werden.

Neben der Pflicht zum Energieausweis in klar definierten Fällen legt die EnEV auch eine ganze Reihe von bedingten und unbedingten Anforderungen an die Bauteile und die Anlagentechnik fest.

In der EnEV 2009 und 2013 wurden die energetischen Anforderungen nochmals verschärft. Unter anderem dürfen Heizkessel, die älter als 30 Jahre alt sind, nicht mehr betrieben werden. Die Obergrenze von dem zulässigen Jahres-Primärenergiebedarf bei Neu- und Altbau reduziert sich erheblich.

Außerdem ist zu beachten, dass die Eigentümer von Neubauten und vermieteten bzw. zu verkaufenden Altbauten einen gültigen Energieausweis spätestens beim Besichtigungstermin vorlegen muss. Die Bundesländer sind verpflichtet zu Stichprobenkontrollen der Energieausweise.

Die neueste EnEV trat am 1. Januar 2016 in Kraft. Bauherren müssen höhere energetische Anforderungen erfüllen. Bei Neubauten (Wohnhäuser) wurden eine weitere Senkung des Primärenergiebedarfs und eine verbesserte Wärmedämmung vorgegeben.

Weitere Informationen erhalten Sie über die Linkliste. Sie können uns auch gerne kontaktieren.

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